Bei den Spritpreisen kann einem schwindelig werden an der Zapfsäule. Aber es gibt Tipps, um den Verbrauch zu senken. Mit der richtigen Schaltstrategie lässt sich bei Autos mit manuellem Getriebe Sprit sparen. Wichtigste Regel: früh hochschalten und immer möglichst im höchsten noch passenden Gang fahren. Hochtouriges Fahren ist zu vermeiden, da mit der Drehzahl auch der Kraftstoffverbrauch steigt.
Beim Anfahren solltet ihr den ersten Gang nur sehr kurz nutzen, dann zügig hochschalten und möglichst spät wieder zurückschalten. Beim Beschleunigen zwischen den Schaltvorgängen lohnt es sich aber, durchaus beherzt Gas oder sogar Vollgas zu geben. Das ist effizienter als das langsamere und dafür länger anhaltende Hochdrehen. Geschaltet werden kann beim Benziner meist im Bereich von 2.000 Touren, beim Diesel schon bei 1.500.
Seid ihr auf eurem Wunschtempo angekommen, bleibt ihr im höchstmöglichen Gang. Das kann auch innerorts der fünfte oder sechste sein. Das niedertourige Fahren schadet dem Motor nicht und ist auch nicht automatisch langsamer. Vermeiden solltet ihr allerdings untertouriges Fahren mit Motorruckeln – wer nicht aufpasst, würgt den Verbrenner in diesem Bereich schnell ab. Generell ist es wichtig, den Motor nicht zu quälen: Beim Einfädeln, beim Überholen oder wenn am Berg mehr Zugkraft gebraucht wird, sind durchaus auch mal höhere Drehzahlen erlaubt.



